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Gemeinden

In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Nikolaus in Bexbach gehören.

Bexbach, Niederbexbach, Kleinottweiler


Oberbexbach


Frankenholz


Höchen, Websweiler

Gemeinde St. Josef in Frankenholz

Für Früchte der Erde gedankt

Feier in St. Josef

Ganz der „Coronazeit“ entsprechend, verlief in diesem Jahr das Erntedankfest in der St. Josefs-Kirche in Frankenholz. Dies bedeutet hauptsächlich, dass kein Verkauf von Erntegaben stattfand, wie in den Vorjahren üblich. Die kath.  Frauengemeinschaft hat in Frankenholz die Tradition der Erntedankfeier übernommen, so auch in der Abendmesse am Samstag, die von Pfarrer Ulrich Weinkötz zelebriert wurde.

Die Frauen-Gemeinschaft mit ihrer Vorsitzenden Anita Scherne hatte es sich nicht nehmen lassen, den Altar wie alljährlich u.a. mit Gemüse, Kartoffeln, Obst und Blumen und einem „Erntedank-Brot“ zu schmücken. Anita Scherne sprach herzliche Worte der Begrüßung und wies auf den von Pfarrer Weinkötz gesegneten Erntealtar hin. „Mit dem Erntedankfest erinnern wir Christen“, so die KfD-Vorsitzende, „an unsere Verpflichtung, für die uns anvertraute Natur und Umwelt, die durch die Klimakatastrophe bedroht sind.“ Auch die Corona-Krise mache deutlich, wie ein kleines Virus unsere vordergründige Sicherheit ins Wanken bringe. Dies sollte ein Anstoß sein, Demut, Verzichtbereitschaft und sozialen Zusammenhalt neu zu lernen.

Gemäß dem Thema des Gottesdienstes „Damit alle Menschen leben können“, wurde zugleich an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde erinnert. Fast eine Milliarde Menschen weltweit leide Hunger, während andere im Überfluss leben. Der Erntedankgottesdienst sollte einmal den Dank an Gott für die erhaltenen Gaben beinhalten, aber auch die Erinnerung an die Verpflichtung, diese Gaben mit denen zu teilen, die auf Hilfe angewiesen sind. Pfarrer Weinkötz dankte zum Abschluss ganz herzlich der Frauengemeinschaft und ihrer Vorsitzenden für die Gestaltung des schönen Erntealtares und Mitgestaltung der Messfeier.


Andere Aufgaben bleiben

Jonas Scherne als Ministrant verabschiedet

Am Kirchweihsonntag, dem 06.09.2020, wurde der erwachsene Messdiener Jonas Scherne aus dem aktiven Altardienst in St. Josef verabschiedet. Pfarrer Ulrich Weinkötz überreichte dem ausscheidenden Messdiener eine Dankurkunde der Pfarrei und des Gemeindeausschusses für seine langjährige Tätigkeit von März 2012 bis September 2020 in der Gemeinde St. Josef Frankenholz. Er brachte auch seine Freude zum Ausdruck, dass Jonas Scherne weiterhin im Lektoren-Dienst der Gemeinde engagiert dabei sein wird.

Im Anschluss daran bedankte sich auch die Vorsitzende des Gemeinde-Ausschusses, Isabel Meiser, bei Jonas Scherne für seinen jahrelangen vielfältigen Dienst in der Gemeinde, sowohl beim Altardienst als auch bei Prozessionen als Kreuzträger, in der Mithilfe bei Pfarrfesten, beim Sternsingen und Kläppern in der Karwoche, bei aktiven Arbeiten im Freien während der BDKJ-Aktionen, bei der Mitgestaltung von Messdienerfahrten sowie der Betreuung heranwachsender Jungmessdiener. Auch Frau Meiser hob lobend hervor, dass Jonas mit seiner wohlklingenden Stimme weiterhin als Lektor im kirchlichen Dienst tätig sein wird. Sie gab ihm alle guten Wünsche mit auf seinen weiteren Weg und überreichte ihm einen Geschenk-Gutschein im Namen des Gemeinde-Ausschusses von St. Josef Frankenholz. 


St. Josef wird instand gesetzt

Wie auf den Bildern zu sehen ist, macht die Außeninstandsetzung unserer Kirche St. Josef weitere Fortschritte.

Die Schneidearbeiten der Dachziegel (Tonbiber) im Bereich der Kegeldachfläche sind schon seit längerem abgeschlossen. Die Dachdeckerfirma Horbach hat die Dachfläche abschließend gereinigt und die Arbeitsebenen auf dem Gerüst abgebaut.

Die Malerfirma Hilgert hat die Arbeiten am Ostgiebel ebenfalls abgeschlossen. Bald steht die Außenfassade des Turms an.

Um die Glasfenster auf der Ost- und Westseite der Kirche besser zur Geltung zu bringen, wurde die dunkle Rückwand hinter den Gläsern beseitigt und zur Neugestaltung die Glaskunstfirma Krumholz herangezogen. Es wurde eine engere Auswahl des Kathedral-Glases getroffen und die Ausführungsvarianten in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Denkmalamt besprochen. Die beiden Glasfenster beleben jetzt in ihrer Frische die Außenfassade der Kirche erheblich und unterstützen den farbig wohl abgestimmten Ton sowohl des Außenanstrichs als auch davon abgehoben in den Fensternischen. Hier hatte der Gemeindeausschuss der Gemeinde St. Josef eine gute Wahl getroffen. 

Weil es immer wieder zu Feuchtigkeitsbildungen im Bereich des Hauptschiffes kam, aber auch im Turmbereich, verursacht durch eine nicht ausreichende oder innenwendige Dachentwässerung, wurde auch dieses Problem angegangen. Es sollten in Zukunft hier keine Mängel mehr auftreten.

Trotz der Ausnahmesituation durch die Corona-Epidemie gingen die Arbeiten weiterhin ordentlich voran. Doch im Bereich der Seitenschiffe lag manches im Argen, was für das bloße Auge nicht vollständig zu erkennen war. Damit ist jetzt nicht die Regeldachneigung für Biberdeckung gemeint, denn die liegt bei > 30°. Die Neigung der Seitenschiffe liegt aber bei DN > 22°. Die Kirche als höherwertiges Gebäude sollte aber nach den aktuellen Vorgaben einer erhöhten Anforderung entsprechen, was aber zur Folge hat, dass auch der Dachaufbau verbessert werden muss. Beim Begehen der beiden Seitenschiffe fand man einen nicht belüfteten Raum vor, verschiedene Sparren sind von Holzschädlingen befallen, der bisherige Dachaufbau ist auch nicht vollständig mit dem Bauwerk verankert, so dass er teilweise ertüchtigt werden muss. Auch muss noch eine Menge an altem Bauschutt entfernt werden.

Die Konstruktion der Portalüberdachung zeigt ebenfalls Mängel, die nachgebessert werden muss. So ist die Brettschalung über der Balkendecke zerstört, Punkte der Lastabtragung müssen ertüchtigt werden, auch Balken / Kanthölzer zeigen Schäden. Man ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Massivholzschalung über dem rechten Seitenschiff komplett, über dem linken zum Teil, demontiert werden muss. Sicherlich kann unser Architekt, Herr Sedlmeier, noch besser die Situation darlegen, warum es in verschiedenen Bereichen zu Mehrkosten gekommen ist, die so im Detail nicht vorhersehbar waren. Aber für mich als Laie wird deutlich: es wird teurer.

Die Auftragssumme für die Außeninstandsetzung lag zu Beginn der Maßnahme bei ca. 510.000.-€, inclusive ca. 79.000.- € Nebenkosten (Architekt, Ingenieure….). Diese Nebenkosten werden zu 100% von der Diözese getragen. Wie hoch die reinen Baukosten am Ende der Maßnahme sein werden, schätzen wir zurzeit auf ca. 550.000.-€. Denn es liegen noch Nachträge, die in der Prüfungsphase sind, vor. Voraussetzend, dass nicht noch weiterhin Unvorhergesehenes hinzukommt. Es gilt also nach Stand vom 1. Juni 2020 ca. 471.000.-€ reine Baukosten zu finanzieren. Dies ist möglich durch die 70%ge Bezuschussung durch die Diözese (ca. 329.700 €), den Eigenanteil der Kirchenstiftung St. Josef in Höhe von ca. 35.000.-€, was den zweckgebundenen Rücklagen für die Kirche St. Josef entspricht. Des Weiteren hat der Verwaltungsrat beschlossen, dass die Kirchengemeinde Hl. Nikolaus eine Bedarfszuweisung in Höhe bis zu 100.000.-€ zur Verfügung stellt. Die Kirchenstiftung St. Josef hat noch eine Spende von 5000.-€ zugesagt. Wenn wir alle Posten zusammenrechnen, bedeutet dies im Augenblick, dass wir ein kleines Defizit haben werden.

Die Ausführung der Turmsanierung außen steht noch an und kann nach Fertigstellung der Eindeckung des rechten Seitenschiffes beginnen. Wir hoffen, dass in den nächsten Wochen die Dachsanierung abgeschlossen werden kann. Die Fassadenflächen mit den Außenflächen des Glockenturmes werden ca. weitere 6 Wochen in Anspruch nehmen, so dass bis September mit der Fertigstellung der Instandsetzungsmaßnahme gerechnet werden kann.

Und wann werden die Glocken wieder läuten? Es hat sich gezeigt, dass hier alle Maßnahmen, die zur Ertüchtigung der Statik des inneren Bereichs, an dem die Glocken hängen, noch einmal sehr genau angeschaut werden müssen, um eine realistische Kostenermittlung auf dem Tisch zu haben. Zurzeit liegen wir bei ca 155.000.-€. Bei Antragstellung an die Diözese wäre eine Regelbezuschussung von 60% inclusive Nebenkosten zu erwarten.

Wenn der Verwaltungsrat weiß, wie hoch die Kosten der Außensanierung der Kirche St. Josef tatsächlich sind, wenn die Haushaltsabschlüsse der Kirchengemeinde Hl. Nikolaus von 2016, 2017, 2018, 2019, für deren Fertigstellung die Regionalverwaltung zuständig ist,  endlich vorliegen, wenn zu erkennen ist, welche Mittel die Kirchenstiftung St. Josef und die Kirchengemeinde Hl. Nikolaus überhaupt noch zur Verfügung haben, wenn ebenso drängende Maßnahmen in den anderen 3 Gemeinden gerecht berücksichtigt werden können, wenn der allgemein verfügte Baustopp in der Diözese uns nicht zu hart trifft, und rapide sinkende Schlüsselzuweisungen an die Kirchengemeinden uns nicht ganz die Hände binden, wenn also der Kassensturz erfolgt ist und wir dann sehen, wo wir stehen, erst dann können wir verantwortlich weitere Schritte gehen.

Jetzt ist auf jeden Fall die Kirche St. Josef gesichert, sie erstrahlt in neuem Glanz. Freuen wir uns darüber, dass sich eine solche Maßnahme in der heutigen Zeit noch realisieren lässt. (Ulrich Weinkötz)

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