Geschichte

Fast 150 Jahre mit Höhen und Tiefen

Schon vor der Erbauung der Kirche gab es den Chor, den der damalige Lehrer Georg Geiger 1876 gründete. Zu den ersten Gesängen gehörten wohl das "Aspergers me" am Anfang des Sonntagsgottesdienstes und lateinische Choralmessen. Bald wurden aber auch mehrstimmige lateinische Messen und deutsche Chorsätze einstudiert. Auch die Anschaffung einer großen Orgel 1910 förderte den Chorgesang. In der bewegten Geschichte seines Bestehens mit zwei schlimmen Weltkriegen und dem Wechsel der politischen Systeme und Veränderungen auch in der Kirche zeigte sich, dass der Chor auch schlimme Zeiten überstand und immer imstande war, Feste des Kirchenjahrs musikalisch zu gestalten. Auch der weltliche Gesang, ja sogar Theaterspiele und vor allem Konzerte standen zeitweise auf dem Programm.

Wie viele andere Chöre hat auch der Bexbacher Kirchenchor heute mit Problemen zu kämpfen. Trotzdem kann er sich mit einem anspruchsvollen Leistungsniveau und der Zahl seiner Sängerinnen und Sänger sehen lassen. Es ist sogar ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. Neue Wege geht der Chor schon lange, z. B. mit der Bildung von Projektchören zu Konzerten und kirchlichen Hochfesten.