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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden, die zur Pfarrei Hl. Nikolaus in Bexbach gehören.

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Freitag, 30. April 2021

Mai gilt als Marienmonat

(Foto: pixabay)

Tradition reicht zurück ins Mittelalter

Der Mai gilt kirchlich traditionell als "Marienmonat". Die Gottesmutter wird in der christlichen Spiritualität zugleich als Sinnbild für die lebensbejahende Kraft des Frühlings und seine überbordende Fruchtbarkeit verstanden und etwa als "Maienkönigin" verehrt. Wie sehr Maria mit dem Frühling verbunden wird, zeigt sich unter anderem in dem Umstand, dass auf der südlichen Halbkugel der Marienmonat nicht im Mai, sondern im November, dem dortigen Frühling gefeiert wird. Maria steht am Beginn des Heilswerkes Gottes und symbolisiert somit den "Frühling des Heils".

Die Verehrung der Gottesmutter Maria im Mai lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Erste Belege für eine marianische Verehrung im Mai liefern dazu die die Mariengesänge des kastilischen Königs Alfons X. aus dem 13. Jahrhundert. Vermutlich trat die Kirche mit der Einführung einer besonderen Verehrung der Gottesmutter im Mai heidnischen Maifeiern der Römer und Germanen entgegen, die im Volksbrauchtum immer noch präsent waren.

Die Maiandachten zu Ehren Marias entstanden im Jahr 1784 in einer Kirche der Kamillianer in Ferrara. Dort wurden den gesamten Monat Mai hindurch Marienandachten begangen. In den darauffolgenden Jahren verbreiteten sich diese Form von Andachten zuerst in ganz Italien und gelangten über die Schweiz, Frankreich und Belgien auch nach Deutschland und Österreich. Seither werden alljährlich Maiandachten in der katholischen Kirche mit Mariengebeten, Marienliedern und Maiandachten abgehalten.

Auch in unserer Pfarrei Hl. Nikolaus werden 2 Maiandachten gefeiert: Am Mittwoch, 5. Mai, um 17 Uhr, und am Donnerstag, 27. Mai, um 17 Uhr, in Frankenholz-St. Josef. Dazu lädt die Frauengemeinschaft St. Josef alle Frauen und Männer ein.

 


Gebet:
Gruß an Maria

Du, Maria,
ich grüße Dich
in diesem Mai.

Und Du grüßt mich:
In der Mail einer Freundin,
in einer gesegneten Begegnung,
die mir im Vorfeld Kummer gemacht hat,
in einer unerwarteten Zusage…

Du gehst mit,
nimmst Anteil am Leben,
sorgst mit,
einmal,
zweimal,
so viele Male,
wunderbar.

Lebendige Verbundenheit,
die meinen Tag bereichert,
die ich nicht mehr missen möchte.

Danke

(Gertraud Wackerbauer; Quelle: spurensuche.de)

 

[Quellen: Bistum Mainz, katholisch.at, meine-gebete.info]

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